Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Erzdiözese Wien

1010 Wien, Wollzeile 2
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25 Jahre BG - weitergehen Statement: Maria Tauchner - 4.5.2011

 

Hochwürdigster Herr Weihbischof, hochwürdige Herren Pfarrer, werte Anwesende, liebe Kolleginnen!
Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen : Ich heiße Maria Tauchner, bin 47 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn von 19 Jahren. Ich bin nunmehr das 11. Jahr in der Pfarre Unter-Aspang als Pfarrhaushälterin mit 25 Wochenstunden beschäftigt.

Kennengelernt habe ich unsere Berufsgemeinschaft durch den Rundbrief, näher aber erst durch den 1.berufsbegleitenden Ausbildungskurs in Gaming. Meine Vorstellung vom Beruf der Pfarrhaushälterin hat sich nach diesem Kurs enorm gewandelt, als ich gesehen habe, welche Vielfalt dieser Beruf mit sich bringen kann. Dieser Kurs war sehr gut auf den heutigen Alltag einer Pfarrhaushälterin zugeschnitten und hat für mich persönlich sehr viele neue Erfahrungen gebracht. Heutzutage ist man nicht nur mehr für den Haushalt und den Pfarrer zuständig, sondern auch für manche Dienste in der Pfarre (Aushilfe als Lektor, in der Kanzlei, Mesner, Kontaktperson und einiges mehr.).

Ich habe erst in den letzten Jahren, nach der Krebskrankheit meines Sohnes, die Treffen mit den Pfarrhaushälterinnen öfter wahrnehmen können. Es tut gut, mit Kolleginnen aus der Gemeinschaft seine Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen mit nach Hause zu nehmen. Auch der Glaube und die Gemütlichkeit kommen bei diesen Treffen nie zu kurz. Als Pfarrhaushälterin der jüngeren Generation kann man von den Erfahrungen der älteren Generation sehr profitieren.

Besonders wichtig für mich als Pfarrhaushälterin ist auch ein gutes Glaubensleben. Aus diesem kann ich immer wieder Kraft für meinen Beruf und den Alltag tanken. Nach 10 Jahren im Pfarrhaushalt kann ich wirklich sagen, dass der Beruf der Pfarrhaushälterin für mich nicht nur irgendein "Job" sondern wirkliche Berufung ist.

Da man im Pfarrhaus direkt keine Arbeitskolleginnen hat, bin ich sehr dankbar, in dieser Berufsgemeinschaft beheimatet zu sein. Für die Zukunft der Berufsgemeinschaft wäre es gut und schön, wenn vielleicht mehr teilzeitbeschäftigte und jüngere Pfarrhaushälterinnen an den angebotenen Treffen und Veranstaltungen teilnehmen würden. Ich möchte Sie, meine Kolleginnen hiezu ermutigen. Nur so ist ein ständiges Weitergehen in den Generationen dieser Gemeinschaft möglich. Ich wünsche mir und meinen Kolleginnen weiterhin viel Freude im Beruf als Pfarrhaushälterin und noch viele schöne Stunden im Kreis der Berufsgemeinschaft.
RB 2/11

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